Bibeli im Kindergarten Harder
Zwischen dem 17.03 und 18.03 wuchs unsere Kindergartenklasse um acht neue Schülerinnen oder Schüler.
Diese neuen gefiederten Freunde mussten wir zuerst 21 Tage lang hegen und pflegen, zweimal am Tag drehen, bestaunen und ungeduldig erwarten.
Franz von Hans Hühnerfrau brachte uns heimlich 10 Eier, welche, so war Franz von Hahn sicher, direkt am nächsten Tag schlüpfen mussten. Aber wir lernten schnell, dass diese Eier 21 Tage lang unter der Wärmelampe sein mussten. Nach fünf Tagen durften die Kinder bei neun Eiern unter der Taschenlampe sehen, dass sich schon viele Adern und sogar ein schwarzer Punkt gebildet hat. Ein Ei war leer.
Auch nach acht Tagen war klar, dass dieses Ei nicht befruchtet war. In den anderen Eiern konnte man schon gut erkennen, wie die Küken sich bewegten und grösser wurden. Ab dem 15 Tag, konnte man nicht mehr durch die Eier durchleuchten. Das Einzige, was zu sehen war, war die Luftblase. Ausser bei einem Ei. Dieses Ei war nicht vollkommen schwarz unter der Lampe sondern konnte man einen Klumpen erkennen. Schnell vermuteten wir, dass dieses Küken verstorben war.
Pünktlich am 21 Tag begann ein Küken während der Schulzeit ein Loch zu picken und auch konnten wir die Küken im Inneren der Eier schon richtig gut piepsen hören. Im Verlauf des späteren Abends und in der Nacht schlüpften dann schlussendlich sechs Küken.
Das siebte schlüpfte dann direkt vor dem Kindergarten und das achte lies sich Zeit. Den ganzen Morgen dann. Das war spannend, diesem Küken zuzusehen, wie es Schale für Schale wegpickte.
Kurz nachdem das letzte Kind auf dem Heimweg zum «Zmittag» war, schlüpfte auch noch das letzte Küken.
Voller Stolz kamen die Kindergartenkinder am nächsten Tag in den Kindergarten und bestaunten die flauschigen Wesen.
In den nächsten Tagen wurden die Bibeli gehegt und gepflegt, aber auch getauft. Aus dem Pinguin wurde Tüpfli, das Schwarze Bläcki, das Hellgraue Helli, das Graue Sternli, das Gefleckte mit dem scchwärzeren Kopf Flecki, das andere Gefleckte Tapsi, das Gelbe Schneeflöckli und das Goldene Goldi.
Tapsi hatte einen schweren Start ins Leben. Es litt unter Spreizbeinen. Dadurch konnte es kaum laufen und wenn, dann im Spagat. Mit einem Gümmeli, welches an beiden Beinen angemacht wurde, musste es sich dann drei Tage herumschlagen, bevor es wieder richtig laufen konnte. Auch Goldie war nicht ganz fit. Aus irgendeinem Grund, klebte ein kleiner Eierschalenteil in einer Wunde am Kopf. Doch auch Goldie machte gute Fortschritte und konnte nach drei Tagen wieder zurück in die «Bibeliherde».
Gross war das Staunen, als die Bibeli nach dem zweiten Wochenende schon richtig gut fliegen konnten und auch schon die typischen «Appenzeller Spitzhauben-Federli» stolz auf ihrem Kopf trugen. Mit grosser Freude wurden die Bibeli genossen und bestaunt. Gestreichelt, getragen, gefuttert, belacht, bewundert, bespielt und betreut. Wir konnten auch viel von und mit ihnen lernen. Umso grösser war das Bedauern, dass die Bibeli dann am Tag vor den Osterferien von ihrem zukünftigen Besitzer abgeholt wurden.
Das ist aber nicht das Ende. Wir werden «unsere» Bibeli natürlich auch mal besuchen gehen!
Bibelige Grüsse
Alli Chliine und Grosse Chindergartechind vom Chindergarte 2 vode Frau Harder
Kontakt
Primarschule Hoffnungsgut
Hoffnungsgut 1
9220 Bischofszell
Teamzimmer | 071 422 22 70
Kindergarten 1 | 071 422 74 55
Kindergarten 2 | 079 565 47 55
Logopädie | 076 739 13 95
Schulsozialarbeit | 079 506 65 21
Schulleitung | 071 422 24 62
Hauswart | 078 751 53 84