Infoveranstaltung 3zu2

Werner Lenzin / Thurgauer Zeitung vom 23.01.2020

Die Präsidentin der Volksschulgemeinde Bischofszell, Corinna Pasche, lud die Eltern, zusammen mit dem Pädagogischen Leiter Pierre Joseph und den beiden Schulleitern Michael Knechtle und Ueli Näf, zu einer Informationsveranstaltung in der Bitzi-Halle ein. Informiert wurde am Dienstagabend über die geplanten Veränderungen in der Klassenbildung auf das Schuljahr 2020/2021.

«Die Schule ist eine lernende Organisation, welche den eingeschlagenen Weg immer wieder überprüfen muss und auch bereit ist, Neues auszuprobieren», begrüsste die Schulpräsidentin die 150 Anwesenden. Sie hob hervor, dass junge Menschen Freude entwickeln sollten am Lernen und das Kind im Zentrum stehe bei den Überlegungen für die Veränderungen, welche für es eine neue Lernumgebung schaffe.

Lücke zwischen den Klassen

Für den Pädagogischen Leiter sind Veränderungen an einer Schule allgegenwärtig und neue Schüler, Lehrpersonen, Schulwege und Schulräume gehören für ihn zusammen mit dem neuen Stundenplan zum Alltag. «Vor einigen Jahren sind die altersdurchmischten Klassen eingeführt worden und nun verlangen verschiedene bildungspolitische Einflüsse wie Harmonisierung und der neue Lehrplan nach einer Veränderung», sagt Joseph. Gemäss Schulleiter Michael Knechtle gehören die vier Schulstandorte von Bischofszell zusammen und dieses System bedinge heute, dass zwischen den Klassen immer wieder eine Lücke entstehe. Die zukünftige Situation in der Primarschule Bischofszell sieht vor, dass im Nord zwei Abteilungen mit dem Kindergarten 1/2 und zwei Abteilungen 1./2. Klasse unterrichtet werden sollen. Im Obertor-Bitzi sind es ebenfalls zwei Kindergartenabteilungen und je zwei 1./2. und zwei 3./4. Klassen. Im Hoffnungsgut sind es neben den beiden Kindergarten 1/2 und drei 1./2. Klassen, vier 3./4. Klassen, vier 5./6. Klassen und eine 4./5. Klasse. Als Vorteile dieser Umstrukturierung «3 zu 2» nennt Schulleiter Ueli Näf das altersdurchmischte Lernen als Profil der Schule, einen einheitlichen Rhythmus vom Kindergarten bis zur 6.Klasse und die Orientierung an der Struktur des Neuen Lehrplans Thurgau. «Eine fachbezogene Gliederung, ausgeglichene Halbklassengrössen und das Zusammenbleiben der Jahrgangsklassen während der Primarschulzeit sind weitere Vorteile», sagt Näf. Dazu komme, dass an allen Schulstandorten Kindergärten und 1./2. Klasse unterrichtet werden und zyklusbezogene Unterrichtsteams eine Fokussierung der Zusammenarbeit zum Ziel haben.

Information im Mai

Für die vier Verantwortlichen der Volksschulgemeinde Bischofszell gilt der Grundsatz: Soviel Veränderung wie nötig, sowenig Veränderung wie möglich. Die zukünftigen Sechstklässler sollen nicht neu verteilt werden und geachtet wird auf ausgeglichene Klassen in möglichst vielen Bereichen. Im kommenden April soll die definitive Klasseneinteilung bekannt sein und diese erhalten die Eltern zusammen mit dem Stundenplan im Mai. «Werden sich die Zeiten des Stundenplans verändern oder will man sich da nicht auf etwas Neues einlassen», wollte ein Votant wissen. Man wolle da vorläufig nicht daran herumschrauben und eine weitere Entwicklung zu einem späteren Zeitpunkt ins Auge fassen, lautete die Antwort von Seite der Schulleiter. Austausch- und Gesprächsmöglichkeiten boten sich abschliessend an den Rundtischen im Foyer.




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