Aktuelles Schule Halden-Kenzenau

Kinderüberraschungstag vom 21. Dezember 2018

Wir treffen uns kurz nach sieben am Bahnhof Kradolf. Die Spannung ist gross. Wohin geht es heute wohl? Der Zug bringt uns nach Weinfelden. Wo steigen wir aus dem nächsten Zug aus, der Richtung Winterthur fährt? Man könnte bis Zug im Zug sitzen bleiben….

In Oberwinterthur heisst es aber dann aussteigen. Die ersten Kinder ahnen, wohin es heute geht. Sie haben ein Plakat gesehen mit TECHNORAMA-Werbung drauf. Und so ist es auch!

1. Teil: Wir besuchen 2 verschiedene Workshops. Die älteren Kinder befassen sich mit einer unbekannten, weissen Substanz und chemischen Analysen, mittels denen man herausfinden kann, was für ein weisses Pulver es ist. Die jüngeren Schülerinnen und Schüler werden mit einem Einbruch konfrontiert und müssen dort Spuren sichern, also echte Detektiv- und Polizeiarbeit verrichten.

Die Kinder werden von den Kursleiterinnen gelobt. Wenn sie nur solche Gruppen hätten, würde ihnen ihre Arbeit eine Riesenfreunde bereiten. Aber leider sei es manchmal sehr schlimm.

2. Teil: In Zweiergruppen machen die Kinder die Sonderausstellung DER VERMESSEN(D)E MENSCH unsicher. Es wird gemessen, geschätzt, gewogen, geschrien, gesprungen, geblasen, verglichen – und das alles wird rapportiert und im neuen Jahr dann verglichen.

Nach dem Mittagessen begeben sie sich auf die Spuren von Kati und Sven und im letzten Teil können sie frei wählen, wohin sie mit wem gehen wollen. Kurz vor dem Abmarsch erstehen einige Schülerinnen und Schüler im Shop noch ein Andenken an den heutigen Tag.

Nach einem langen, abwechslungsreichen Tag treffen wir kurz vor 18 Uhr wieder am Bahnhof ein, wo die Kinder abgeholt werden und ab sofort Weihnachtsferien geniessen können.

 

 

Lesenacht der Mittelstufe am 22. November 2018

Wenn im Schulhaus Kenzenau auch nach 19.00 Uhr begeisterte Kinderstimmen (und auch die von Lehrerinnen) zu hören sind, dann ist wieder Zeit für eine Lesenacht. So geschehen in der Nacht vom 22. auf den 23. November 2018. Mit Schlafmaterial, guter Laune, einem Buch und dem Lieblingsplüschtier bepackt, stürmten die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe das Schulhaus.

Zur Einstimmung durften sich die Kinder von Frau Pfändler berieseln lassen und der aktuellen Klassenlektüre „Molly Moon“ lauschen. So lange am Stück hatte Frau Pfändler schon lange nicht mehr vorgelesen. Daraufhin teilten sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen ein und die Zimmer im obersten Stock wurden verteilt. Jetzt ging es ans Einrichten des Nachtlagers. Allerdings kam wohl kein Schlafplatz an diejenigen von Frau Pfändler und Frau Steiner heran, die hatten schon fast ein Bett dabei, so gross, dass auch zwei Erwachsene oder etwa fünf Kinder darauf Platz gefunden hätten J.

Bis alle soweit eingerichtet waren, verweilten sich die anderen mit ihrem Lesebuch und warteten auf den nächsten Programmpunkt. Dieser wurde bereits als Überraschung angekündigt und verbreitete eine gespannte Stimmung unter den Kindern. Als Frau Steiner mit immer mehr I-Pads herumwuselte, war den meisten dann klar, dass es wohl etwas mit diesen auf sich hatte. So war es auch. Heute ging es nämlich nicht nur ums Lesen von Büchern, nein, die Schülerinnen und Schüler sollten ihr eigenes Buch mit Hilfe des Apps „Book Creator“ schreiben. Nach einer kurzen Einführung, wie das gemacht wird und was alles gemacht werden kann, ging es auch schon los. Alle Zweiergruppen erhielten ein Lösli mit einem weihnachtlichen Thema, um welches es im Buch gehen soll. Nach kurzen Besprechungen wurden wie wild Fotos geschossen, passende Bilder gezeichnet oder in Büchern gesucht und danach abfotografiert sowie kurze Texte geschrieben. Das App wurde von allen immer mehr erforscht und ausprobiert, so dass selbst Frau Pfändler und Frau Steiner neue Sachen darüber erfuhren.

Nach getaner Arbeit hatten alle eine Stärkung verdient und so gab es für alle noch Wienerli und ein Brötli – noch nicht ganz ein Mitternachtssnack aber nah dran. Kurz darauf ging es in den Schlussspurt für die eigenen Bücher und wer schon fertig war, konnte wieder im eigenen Buch lesen oder etwas zeichnen.

Kurz vor Mitternacht wurde es noch einmal Laut im Schulhausgang. Denn wir spielten alle zusammen auf den eigenen Cajons. Das hat einen Seltenheitswert, denn im Schulzimmer haben nicht so einfach 26 von diesen Platz. Nach dem letzten Trommelschlag war es dann wirklich schon Mitternacht und Zeit, sich über die weitere Nacht Gedanken zu machen. Wer müde genug war, verabschiedete sich ins Bett, die anderen konnten noch weiter in ihren Büchern lesen, zeichnen oder kleine Spiele spielen. Um 2.00 Uhr Nachts wurden dann aber auch die letzten ins Bett geschickt und es ging nicht lange, bis es plötzlich ganz still war im Schulhaus.

Um 8.00 Uhr am nächsten Morgen wurden die letzten Langschläger nach einer ruhigen Nacht endgültig geweckt, alles wieder eingepackt, das Frühstück vorbereitet und natürlich auch verspeist. Ein bisschen Unterricht musste dann doch noch sein an diesem Freitagmorgen. So waren dann alle glücklich, wenn auch müde, als um 11. 45 Uhr die langersehnte Glocke läutete und uns ins Wochenende entliess.

 

 

Räbeliechtliumzug Kenzenau November 2019

 

 

Schulfest Kenzenau: Juni 2018

 

 

Besuch bei der Feuerwehr in Bischofszell

Als Abschluss des Themas „Feuer“ besuchte  die Unterstufe Kenzenau den Feuerwehrstützpunkt Bischofszell. Urs Schildknecht begrüsste uns freundlich und teilte die Klasse in zwei Gruppen ein.
Die erste Gruppe sah die Garderobe und die Ausrüstung der Feuerwehrleute, erkundete die verschiedenen Fahrzeuge und bestaunte weiteres Material. Herr Schildknecht erklärte spannend und die Kinder stellten viele Fragen. Nach der Führung durften sich die Schüler und Schülerinnen in die Fahrzeuge setzen.
Zur gleichen Zeit versammelte sich die zweite Gruppe draussen. Auf dem Hubrettungsfahrzeug ging es dann für die erste Dreiergruppe mit der Drehleiter nach oben. Trotz schwindelerregender Höhe gefiel das Abenteuer den meisten Mädchen und Jungen sehr und sie erzählten auch am nächsten Tag noch davon.
Nach dem Wechsel der Aktivität verging auch der zweite Teil wie im Flug. Gerne hätten die Kinder noch mehr Zeit bei der Feuerwehr verbracht. Wir danken der Feuerwehr Bischofszell für dieses besondere Erlebnis.
Text und Bilder von Gabriella Rohner

 

 

 

Kürbisfest im Schulhaus Kenzenau

Am Freitagabend, 18. November fand im Schulhaus Kenzenau das Kürbisfest als Höhepunkt und Abschluss des behandelten Themas statt.
Im Frühling hatte die Mittelstufe als Realienthema „Kürbisse“ gewählt. Während der Bearbeitung dieses Themas hatten die Schüler im Schulhausgarten und auch zu Hause Kürbisse gepflanzt und gepflegt. Das Resultat dieser Kürbiszucht konnte man nun im oberen Stock bestaunen und natürlich im Laufe des Abends auch geniessen.
Zuerst präsentierten aber alle Kinder auf der Schulhaustreppe wunderschöne Kürbislieder. Dazwischen wurde die Geschichte vom Glückskürbis vorgelesen.
Bereits am Zukunftstag wurden von den Viertklässlern zwei währschafte Kürbissuppen gekocht. Ebenso wurden auch viele besondere, süsse oder salzige Leckereien von den Kindern und Eltern gezaubert und mitgebracht. So stand in den Schulzimmern ein riesiges Buffet aus fünfzehn verschiedenen Kürbisgerichten bereit und wartete darauf, gestürmt und geplündert zu werden.
Bis spät in den Abend verweilten die Familien bei Suppe, Punsch oder Kuchen. Die Anwesenden hatten auch Gelegenheit, eine Kürbisgeschichte der Mittelstufe in Englisch zu hören oder ihr Wissen beim Kürbismemory unter Beweis zu stellen. Das Schulhaus wurde von Kinderlachen, feinem Kürbisduft und Kerzenschein erfüllt.
Als besonderen Gast konnten wir den Kürbisexperten Beat Wick begrüssen. Er hatte Frau Pfändler in den Anfängen des Themas als geistiger Vater mit Ideen und Tipps unterstützt.  
Der einzige Wermutstropfen an diesem Abend war die Verabschiedung von Frau Steiner. Sie tritt
ihren Mutterschaftsurlaub an. Wir wünschen ihr von Herzen alles Gute.
Trotz des schlechten Wetters war das Fest ein schöner gemeinsamer Anlass, der das ganze Schulhaus im wahrsten Sinne des Wortes mit Kindern, Eltern und Lehrpersonen füllte.
Text: Kathrin Pfändler und Barbara Rempfler / Foto: Kathrin Pfändler und Barbara Rempfler

 

 

 

Bewegungstag vom 9. September 2016 Schulhaus Kenzenau

Pünktlich um 8.15 Uhr versammelten sich alle Kinder vom kleinen Kindergarten bis zur 6.Klasse vor dem Schulhaus. Schnell wurden die jeweiligen Gruppenchefs von allen gefunden und so konnte zum Start zum Bewegungstag 2016 gepfiffen werden.
In diesem Jahr galt es für die Kinder, sich im Sandchüechli backen, im Korball, im Sackhüpfen, im Wassertransport mit Schwämmen, beim Büchsenwerfen und Finkenweitwurf, sowie beim Sackhüpfen und im Schulhausrundenrennen zu beweisen. Vom kleinsten bis zum grössten Kind machten alle begeistert mit und alle kamen irgendwann auch mal etwas aus der Puste.
Zum Zmittag ging es dann zum nahe gelegenen Anwesen von der Familie Stark, wo bereits die heisse Glut für die Würste wartete. Auf der grossen Wiese mit den vielen Bäumen war es für die Kinder ein Leichtes, sich zu verweilen und das schöne Wetter zu geniessen. Wie schon im letzten Jahr war diese Zmittagspause einfach wunderschön und wir bedanken uns ganz herzlich bei Margrit und Köbi Stark, dass sie uns diesen Platz jeweils zur Verfügung stellen.
Zurück beim Schulhaus gab es dann noch die Rangverkündigung. Die Gruppe rot gewann vor der Gruppe grün und orange die Goldmedaille. Die Kinder der ersten drei Gruppen erhielten eine „Willisauerringli-Medaille“ mit ihrem Rang darauf. Zum Schluss durften noch alle ein feines Glacé schlecken, bevor es, hoffentlich müde und zufrieden, ab nach Hause ging.
Text und Bilder von Sibylle Steiner

 

 

 

Exkursion zum Täschliberg

Ein spezieller Donnerstag stand am 8. September für die 1.-3. Klässler vom Schulhaus Kenzenau vor der Tür: Wir gingen passend zu unserem Realienthema „Apfel“ zum Täschliberg in der Gemeinde Egnach. Dort erwartete uns schon der Landwirt Dominik Manser auf seinem Bauernhof. Gleich ging es los, indem wir in Gruppen einen Korb schnappen mussten und uns auf Apfelsuche machten. Dominik erklärte uns genau, welche Äpfel wir einsammeln müssen und welche noch nicht reif, oder sogar schon faul sind. Nachdem unsere Körbe voll waren, ging es los zur Mostpresse. Unserer Äpfel landeten alle im Becken und wurden von einem Förderband hochtransportiert, wo sie dann zerkleinert und zwischen grossen Rollen gepresst wurden. Es war sehr spannend zu sehen, wie die einzelnen Abläufe funktionierten. Nachher durften wir natürlich den Süssmost auch probieren. Der war aber noch nicht so süss, wie er sein sollte. Das lag an den Äpfeln, die wir gesammelt hatten. Also gingen wir nochmals zurück zum Becken, in welches Dominik dann süssere Äpfel hineinkippte. Dann war der Most schon gleich viel süsser. Danach zeigte uns Dominik noch, wie er den Süssmost pasteurisiert, damit er länger haltbar ist und schenkte uns gleich auch noch 10 Liter Süssmost.
Dann durften wir uns in der Znünipause auf dem Bauernhof austoben. Es gab einen grossen Spielplatz mit einem tollen Trampolin, viele Gefährte und auch viele Tiere. Einige von uns haben das Pony Billy und das Pferd Corino gestriegelt und geputzt, andere haben es sich bei den Kälbern gemütlich gemacht und nochmals andere versuchten die Kaninchen zu streicheln.
Nach der viel zu kurzen Pause waren unsere Muskeln gefragt. Wir sollten jetzt nämlich selber Süssmost pressen. Immer zwei mussten die Mostpresse gut festhalten, während jemand die Äpfel durch die Presse drehen musste. Reto, der Bruder von Frau Steiner, hat uns hierbei sehr geholfen, damit auch immer genug Äpfel durch die Presse gingen. So haben wir innerhalb einer Stunde 12 Liter Süssmost selbst gepresst, den wir mit nach Hause nehmen durften.
Leider ging die Zeit auf dem Bauernhof viel zu schnell vorbei und schon bald mussten wir wieder zurück nach Schweizersholz fahren. Es war ein toller Morgen!
Text und Bilder von Sibylle Steiner

 

 

 

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